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Erneut mehr "falsche Fünfziger" im Umlauf

42 Prozent Steigerung im Vergleich zum Vorjahr – wurden 2014 noch 60.800 Falschgelddelikte registriert, ist diese Zahl im Jahr 2015 auf 86.500 Fälle angestiegen. In rund 84.800 dieser Fälle fälschten und verbreiteten die Täter Euro-Noten. Damit haben sich die Fälle seit 2011 mehr als verdoppelt, so die Bilanz des vom Bundeskriminalamt veröffentlichten Bundeslagebildes Falschgeldkriminalität 2015.


zur Pressemitteilung
zum Bundeslagebild Falschgeldkriminalität 2015

 

Europaweite Kontrollaktion zur Bekämpfung des Menschenhandels

In den Abendstunden des 28.04.2016 hat zum dritten Mal seit 2012 eine europaweite Kontrollaktion zur Bekämpfung des westafrikanischen Menschenhandels stattgefunden. In Zusammenarbeit mit EUROPOL, durch das Bundeskriminalamt (BKA) initiiert, wurden Prostitutionsstätten sowie die Einreisen potentieller Opfer von Menschenhandel an internationalen Flughäfen in insgesamt 17 europäischen Staaten kontrolliert.

Rauschgifthandel und Zahl der Drogentoten nehmen zu

In einer gemeinsamen Pressekonferenz stellen heute die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Marlene Mortler, und der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, die Rauschgiftlage und die Zahlen der Drogentoten 2015 vor.

Bundeskanzlerin besucht Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum im BKA

Am 26. April 2016 besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Begleitung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) in Berlin-Treptow und informierte sich über die Arbeit des Ende 2004 eingerichteten Zentrums, einer Kooperations- und Kommunikationsplattform von 40 nationalen Behörden aus dem Bereich der Inneren Sicherheit.





 

FAHNDUNG nach Mohsin Usmangani SALYA

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main –Eingreifreserve- fahndet gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt Wiesbaden und hessischen Steuerfahndungsdienststellen wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit dem betrügerischen Handel von Emissionsrechten nach den britischen Staatsangehörigen Mohsin Usmangani SALYA.

BKA ermittelt Waffenkäufer im Darknet – mutmaßlich Raubdelikt verhindert

Unter Sachleitung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) ermittelt das Bundeskriminalamt (BKA) gegen einen 26-jährigen deutsch-russischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Ihm wird vorgeworfen, im sogenannten Deepweb funktionsfähige Waffen ge- und verkauft zu haben.

Fünf Millionen Euro Drogengelder gewaschen - Festnahme von fünf mutmaßlichen Geldwäschern

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt durch die gemeinsame Finanzermittlungsgruppe des Bundeskriminalamts und des Zollkriminalamts (GFG BKA/ZKA), Haftbefehle gegen fünf deutsch-irakische Staatsangehörige vollstreckt und bundesweit 14 Objekte durchsucht.

Den fünf Festgenommenen, die zwischen 32 und 49 Jahre alt sind, und 12 weiteren Beschuldigten wird vorgeworfen, als Bande Gelder in Millionenhöhe gewaschen zu haben.

Festnahme eines mutmaßlichen Anbieters gefälschter Bankkonten ("Bankdrops") auf illegalen Handelsplattformen im Internet

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität - und das Bundeskriminalamt haben im Zuge von Ermittlungen wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Fälschung beweiserheblicher Daten, der Urkundenfälschung und des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln am 09.03.2016 insgesamt neun Wohnungen und Geschäftsräume in Hamburg sowie im Landkreis Pinneberg durchsucht und einen dringend Tatverdächtigen festgenommen.

Polizeiliche Ausstattungshilfe für Tunesien

Am 1. März 2016 übergab Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Rahmen einer Dienstreise in die Region Nordafrika umfangreiche polizeiliche Ausstattungshilfe des BKA im Wert von ca. 1,5 Mio. Euro an seinen tunesischen Amtskollegen Hédi Majdoub.

Bei der Ausstattungshilfe handelte sich es sich u. a. um Fernlenkmanipulatoren, Bombenschutz-anzüge und Röntgentechnik für die tunesischen Polizeibehörden, so dass diese zum Beispiel sprengstoffverdächtige Gegenstände zukünftig untersuchen können.

Erfolgreicher Schlag gegen Rauschgifthändler

In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hagen haben Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) am 01.03.2016 Haftbefehle gegen drei türkische Staatsangehörige im Alter von 45 bis 50 Jahren vollstreckt. Ihnen wird vorgeworfen, über Jahre hinweg an Herointransporten im dreistelligen Kilogrammbereich beteiligt gewesen zu sein.

E-Mails mit vermeintlichem Absender "BKA" im Umlauf

Derzeit befinden sich E-Mails im Umlauf, die als angeblichen Absender das Bundeskriminalamt (BKA) vorgeben und mit "Steven Braun (IT-Beauftragter) Bundeskriminalamt" unterzeichnet sind. Der bislang bekannte Betreff dieser E-Mails lautet "Offizielle Warnung vor Computervirus Locky ".
Das Bundeskriminalamt warnt: Diese E-Mail stammt nicht vom BKA!
In der E-Mail befindet sich ein Anhang, der keinesfalls geöffnet werden sollte, da es sich hierbei nach aktuellen Erkenntnissen um eine Schadsoftware handelt. Das BKA rät den Empfängern, diese E-Mails sofort zu löschen!

Internationaler Schlag gegen die Underground Economy

In einem Ermittlungskomplex der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) - und des Bundeskriminalamtes (BKA) gegen die mutmaßlichen Betreiber und Nutzer verschiedener deutschsprachiger Underground Economy-Foren wurden im In- und Ausland am 23.02. und 24.02.2016 insgesamt 69 Wohnungen und Firmenräume durchsucht und 9 dringend Tatverdächtige festgenommen.

Bundespräsident besucht Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum im BKA

Am 28. Januar 2016 besuchte Bundespräsident Joachim Gauck das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) in Berlin-Treptow. Das Ende 2004 eingerichtete GTAZ ist eine Kooperations- und Kommunikationsplattform von 40 nationalen Behörden aus dem Bereich der Inneren Sicherheit.
Bei seinem Besuch wurde er von Bundesinnenminister Thomas de Maizière begleitet.





 

Fahndung nach ehemaligen Mitgliedern der "Rote Armee Fraktion" (RAF): Ernst-Volker Wilhelm STAUB, Daniela KLETTE und Burkhard GARWEG

Burkhard GARWEG, Daniela KLETTE und Ernst-Volker STAUB waren Mitglieder der "Dritten Generation" der Roten Armee Fraktion, kurz "RAF" genannt. Die Personen leben seit 1989 im Untergrund. STAUB wird seit 1991 im Zusammenhang mit den Straftaten der "RAF" mit Haftbefehl gesucht, GARWEG und KLETTE seit 1993.
Die Personen stehen darüber hinaus im Verdacht am 06.06.2015 in Stuhr-Groß Mackenstedt/Landkreis Diepholz an einem Überfall auf einen Geldtransporter beteiligt gewesen zu sein. Das Amtsgericht Verden hat gegen die drei Beschuldigten Haftbefehle wegen des Verdachts des versuchten Mordes sowie des versuchten schweren Raubes erlassen.

Hacktivisten - Ergebnisbericht Online-Befragung

Im Rahmen des Forschungsprojekt Hacktivisten wurden letztes Jahr ca. 4.500 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zum Thema Hacktivismus und Cybersicherheit mittels eines Online-Fragebogens befragt. Mit einer Rücklaufquote von 21 % nahmen über 970 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen an dieser Befragung teil. Die Verteilung der Größen und Branchenzugehörigkeit der Unternehmen, die an der Online-Befragung teilgenommen haben, entspricht zudem – bis auf wenige Ausreißer – der Gesamtverteilung aller Unternehmen in Deutschland. Die Ergebnisse zu den verschiedenen Themenkomplexen wie u.a. Aktivismus, Hacktivismus, digitale Angriffe, Schäden und Anzeigenerstattung sind damit hinreichend belastbar und lassen sich dem Bericht entnehmen.

 

Schlag gegen international agierende DDoS-Erpresser

Beamte des Hi-Tech Crime Departement, Innenministerium Republik Srpska, haben am 15. Dezember 2015 in Bosnien und Herzegowina einen 32-jährigen Mann festgenommen. Der bosnische Staatsangehörige steht im Verdacht, eine führende Rolle in einer international agierenden Gruppierung von Cyberkriminellen mit dem Pseudonym "DD4BC" ("DDoS for Bitcoin") zu spielen. Cyberspezialisten des Bundeskriminalamtes (BKA) begleiteten vor Ort die operativen Maßnahmen. Beteiligt an der Polizeiaktion waren auch Polizeibeamte aus den USA, Großbritannien, Österreich und Europol.

Neues Handbuch "Viktimisierungsbefragungen in Deutschland" erschienen

Wie häufig werden Bürgerinnen und Bürger in Deutschland Opfer von Diebstahl, Raub, Körper­verletzung und anderen Delikten, wie sicher fühlen sie sich und wie zufrieden sind sie mit der Arbeit der Polizei? Der Beantwortung dieser Fragen dienen Opferbefragungen (Viktimisierungsbefragungen). Bislang fehlte es aber an einer Überblicksdarstellung, die insbesondere den in Strafverfolgung und Prävention tätigen Praktikern, Kriminalpolitikern und an kriminalpolitischen Fragen interessierten Bürgern einen leichten Zugang zu den Ergebnissen der Viktimisierungsbefragungen und ihrer Methodik eröffnet sowie das für eine sachkundige Interpretation und Bewertung von Opferbefragungen notwendige Wissen vermittelt. Diese Lücke ist nun mit dem zweibändigen Sammelwerk "Viktimisierungsbefragungen in Deutschland" mit Beiträgen zahlreicher ausgewiesener Experten geschlossen worden. Das Werk ist nun als Band 47-1 und 47-2 der BKA-Publikationsreihe "Polizei + Forschung" erschienen.

Analyse der Radikalisierungshintergründe und – verläufe der Personen, die aus islamistischer Motivation in Richtung Syrien oder Irak ausgereist sind

Die bürgerkriegsähnlichen Konflikte in den Ländern Syrien und Irak und die Etablierung verschiedener Terrororganisationen in der Region, wie insbesondere der sogenannte Islamische Staat (IS), führten seit Mitte 2012 zu einem massiven Anstieg an islamistisch motivierten Ausreisen. Hierzu erstellte das Bundeskriminalamt gemeinsam mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz und dem Hessischen Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus eine Analyse zu den Radikalisierungshintergründen der ausreisenden Personen. Insgesamt zeigte sich eine veränderte Ausreise- sowie Radikalisierungsdynamik nach Ausrufung des Kalifats im Juni 2014, welches zudem offensichtlich einen veränderten Personenkreis an Ausreisewilligen zu mobilisieren scheint.

Veröffentlichung der Literaturanalyse: Täter im Bereich Cybercrime

Voraussetzung einer wirksamen Bekämpfung von Cyberkriminalität bzw. Cybercrime ist zunächst ein umfassendes Phänomenverständnis. Dieses setzt fundiertes Wissen zu den drei großen Themenfeldern Täter, Opfer bzw. Geschädigte und Formen der Tatbegehung voraus. Zur Nutzbarmachung des über die Polizei hinausgehenden Wissens zu „Tätern im Bereich Cybercrime“ hat die Forschungs- und Beratungsstelle Cybercrime (KI 16) des Kriminalistischen Instituts eine Analyse deutsch- und englischsprachiger Literatur durchgeführt. Diese Analyse geht u. a. der Frage nach, inwieweit sich Hacker typisieren lassen und gibt diesbezüglich einen Überblick über bisherige Typisierungs- bzw. Kategorisierungssysteme.

Studie: Compliance-Systeme und ihre Auswirkungen auf die Verfolgung und Verhütung von Straftaten der Wirtschaftskriminalität und Korruption

Kriminalität im Kontext des Wirtschaftslebens gewinnt verstärkt an politischer, medialer und gesellschaftlicher Aufmerksamkeit. Insbesondere die mediale Berichterstattung hat in den letzten Jahren wesentlich zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Themen Ethik und Moral in der Wirtschaft beigetragen. Die vorliegende Studie stellt die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung dar, in der der Frage nachgegangen wurde, inwieweit Compliance-Systeme Auswirkungen auf die Aufgabenerledigung der Strafverfolgungs-behörden in Fällen von Wirtschaftskriminalität und Korruption und die Kommunikation zwischen Unternehmen und den Strafverfolgungsbehörden haben.

 



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